tou­ren in rotterdam

Rotterdam ist eine Hafen- und Arbei­ter­stadt mit rau­hem Charme und glit­zern­der Sky­line. In der Stadt an der Maas tref­fen neon­be­leuch­te­te Hoch­häu­ser auf Per­len der klas­si­schen Moder­ne eben­so wie auf zeit­ge­nös­si­sche Hafen­kon­ver­sio­nen.

 

Vor allem bot Rotterdam aber schon immer viel mehr Raum für archi­tek­to­ni­sche Expe­ri­men­te als die Bil­der­buch­stadt Amsterdam. Zu Bedeu­tung kam die Stadt erst im 19. Jahr­hun­dert, als ihr Hafen, par­al­lel zur Indus­tria­li­sie­rung im Ruhr­ge­biet, inner­halb weni­ger Jahr­zehn­te rasant wuchs. Damals erfolg­te auch der Sprung über die Maas, bei dem Hafen­vier­tel und Arbei­ter­sied­lun­gen am süd­li­chen Fluss­ufer ent­stan­den.

Im Zwei­ten Welt­krieg wur­de das his­to­ri­sche Stadt­zen­trum Rot­ter­dams dem Erd­bo­den gleich­ge­macht. Übrig blieb eine Stadt ohne Herz, an deren Struk­tur die Brand­gren­ze von 1940 noch heu­te deut­lich ables­bar ist.

 

Beim Bom­bar­de­ment ent­stand eine tabu­la rasa, die die Stadt­pla­ner nach dem Krieg als Chan­ce begrif­fen, um eine moder­ne Innen­stadt mit deut­li­cher Funk­ti­ons­schei­dung zu rea­li­sie­ren. 

Den Ruf einer rup­pi­gen Arbei­ter­stadt wur­de Rotterdam den­noch lan­ge nicht los. Gera­de des­halb zieht es seit einer Wei­le vie­le Archi­tek­ten und Desi­gner nach Rotterdam, die den Flair und die Frei­räu­me der Hafen­stadt zu schät­zen wis­sen. 

 

In den spä­ten neun­zi­ger Jah­ren ent­stan­den in der Innen­stadt die unkon­ven­tio­nel­le Platz­ge­stal­tung des Schouw­burg­plein und das Kul­tur­bau­ten-Ensem­ble des Muse­umpark, zu dem auch das Nie­der­län­di­sche Archi­tek­tur­in­sti­tut gehört.

 

Mit der Eras­mus­brü­cke wur­de nicht nur ein neu­es Wahr­zei­chen, son­dern vor allem eine Ver­bin­dung zwi­schen der Innen­stadt und der Hafen­halb­in­sel Kop van Zuid geschaf­fen, die in den letz­ten Jah­ren zum 120 Hekt­ar gro­ßen neu­en Wohn- und Büro­vier­tel umfunk­tio­niert wur­de. Nun nähert sich das Pro­jekt der Voll­endung und dringt die Gen­tri­fi­zie­rung bereits wei­ter nach Süden vor. Dort liegt Katen­drecht, frü­her das Rot­licht­vier­tel von Rotterdam.

 

Aber auch in der Innen­stadt hat sich in den letz­ten Jahr­zehn­ten ein Wan­del voll­zo­gen. Als Nach­ver­dich­tungs­maß­nah­me wer­den immer mehr Wohn­hoch­häu­ser errich­tet. In Kom­bi­na­ti­on mit den neu­en Mega­pro­jek­ten wie dem Haupt­bahn­hof, dem mul­ti­funk­tio­na­len Hoch­haus De Rotterdam von OMA und der Markt­hal­le von MVRDV haben sie eine Wie­der­be­le­bung der Nach­kriegs­stadt bewirkt.

Wich­ti­ge The­men in Rotterdam

  • Stadt­pla­nung
  • Hoch­haus-Archi­tek­tur
  • Hafen­kon­ver­sio­nen
  • (sozia­ler) Woh­nungs­bau
  • Resträu­me
  • Was­ser­ma­nage­ment
  • Nach­hal­tig­keit
  • Bot­tom-up
  • Mobi­li­tät
  • Stadt­er­neue­rung
Housing complex Landtong in Kop van Zuid area of Rotterdam

Inno­va­ti­ver Woh­nungs­bau

Woh­nungs­po­li­tik ist in Rotterdam ein gro­ßes The­ma. Die Her­aus­for­de­rung liegt aller­dings weni­ger im Umfang des Woh­nungs­vor­rats als in des­sen Qua­li­tät und Band­brei­te. Das hef­tig umstrit­te­ne

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Rotterdam Central Station by Team CS - architecture tour

Neue Bahn­hofs­bau­ten

Der Wes­ten der Nie­der­lan­de ist eine der dich­test besie­del­ten Gegen­den Euro­pas, und vie­le Ein­woh­ner pen­deln per Zug zwi­schen den Städ­ten. Das Bahn­netz ist so eng­ma­schig,

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„Sie haben uns das neue Rotterdam gezeigt, dies war nicht nur fach­lich her­vor­ra­gend, son­dern Ihr sym­pa­thi­sches ‚wie‘ hat uns beson­ders gefal­len. Wir bedan­ken uns für die tol­le Orga­ni­sa­ti­on und Beglei­tung.“
Bir­git Striegl, RBS GmbH, Ber­gisch Glad­bach
„Bei­de Füh­ren­de haben es sehr gut gemacht, sie waren per­fekt vor­be­rei­tet und haben uns sehr inter­es­san­te Ein­bli­cke gege­ben! Dan­ke, dass wir so ein mass­ge­schnei­der­tes Ange­bot von Ihnen bekom­men haben!“
Anja Ban­dorf, BNP Land­schafts­ar­chi­tek­ten, Zürich