Almere

Die erst 1976 gegrün­dete Stadt Almere ist ein end­los­er, ständig wach­sender Rei­hen­haus-Sprawl auf kün­stlichem Land. Von Anfang an begriff die Stadt sich nicht nur als Über­lauf­beck­en für das nahe Ams­ter­dam, son­dern auch als Exper­i­men­tier­feld. In let­zter Zeit liegt der Fokus auf der steigen­den Nach­frage nach Indi­vid­u­al­ität im Wohnungsbau.

Im Selb­st­bauge­bi­et Home­rus, ent­wor­fen nach einem Mas­ter­plan von OMA, ist neben 720 leist­baren Rei­hen­häusern auch eine Tiny-Hous­ing-Bauausstel­lung ent­standen. Das benach­barte Plan Duin wirkt dage­gen mit seinen Ein­fam­i­lien­häusern, die zwis­chen kün­stlichen Dünen verteilt sind, fast wie eine Ferien­sied­lung. Am weitesten wird das Selb­st­bau-Exper­i­ment jedoch im von MVRDV geplanten Vier­tel Oost­er­wold getrieben: Dort müssen die Bewohn­er sog­ar die Infra­struk­tur sel­ber anlegen.

Damit kon­trastiert das Stadtzen­trum von Almere, das eben­falls nach einem Mas­ter­plan von OMA geplant wurde. Diag­o­nale Wege durchkreuzen das Zen­trums­ge­bi­et, das mit sein­er Dichte und Höhe ein Gegen­bild zum Rei­hen­haustep­pich entwirft. Im pres­tigeträchti­gen neuen Stadtzen­trum drän­geln sich die Spektakelbauten.

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Programm: Almere