
AMSTERDAM
7000 denkmalgeschützte Bauten gibt es in Amsterdam. Allein der Grachtenring, entstanden im 17. Jahrhundert und damals das größte städtebauliche Unterfangen Europas, zieht jedes Jahr Millionen Besucher aus aller Welt an. Über die historischen Sehenswürdigkeiten hinaus, hat Amsterdam jedoch auch eine Fülle moderner Architektur zu bieten – vom Backsteinexpressionismus der zwanziger Jahre bis hin zu zeitgenössischen Hafenkonversionen.
Prominentestes Beispiel sind die Östlichen Hafeninseln. Nachdem die Grachtenstadt dem Wasser jahrelang den Rücken zugekehrt hatte, entdeckten die Planer in den neunziger Jahren das IJ-Ufer wieder. Auf den ehemaligen Docks KNSM, Java, Borneo und Sporenburg entstanden komplette neue Stadtviertel, in denen die Wasserflächen den Grünraum ersetzen. Doch damit fing die Neuentwicklung des IJ-Ufers erst an. Auf einer Halbinsel im Hafenbecken Oosterdok wird momentan ein Projektgebiet mit hoher Dichte und gemischten Funktionen entwickelt, und in Amsterdam-Noord erwecken Künstler und Medienbetriebe die ehemalige NDSM-Werft zu neuem Leben. Den westlichen Schlusspunkt der Entwicklungen bildet bislang der Silodam, ein spektakulärer Wohnblock von MVRDV. Und im Osten hat bereits das nächste Großprojekt begonnen: die Anlage des Achipelstadtteils IJburg auf 7 künstlichen Inseln, auf denen einmal 45 000 Menschen wohnen und arbeiten sollen.
Einen ganz anderen Hintergrund haben dagegen die neuen Entwicklungen in den sogenannten "westlichen Gartenstädten". Diese Stadterweiterungen wurden nach dem zweiten Weltkrieg angelegt. Licht, Luft und Raum waren die Stichwörter im damaligen Wohnungsbau. Inzwischen ist die Gegend mit ihrer teils recht monotonen Zeilenbebauung sozial problematisch geworden. Seit einigen Jahren wird deshalb mit punktuellen Eingriffen versucht, neue Zielgruppen als Bewohner zu gewinnen. Alte Wohnblöcke werden abgerissen und durch neue Typologien ersetzt, oft mit einer Mischung aus Miet- und Eigentumswohnungen.
Im Süden Amsterdams ist dagegen ein ambitioniertes neues Hochhausviertel im Bau. An der Zuidas ("Südachse") der Ringautobahn A10 entsteht ein funktional durchmischtes neues Zentrum, das einmal als moderner Gegenpol zur historischen Altstadt fungieren soll.
Prominentestes Beispiel sind die Östlichen Hafeninseln. Nachdem die Grachtenstadt dem Wasser jahrelang den Rücken zugekehrt hatte, entdeckten die Planer in den neunziger Jahren das IJ-Ufer wieder. Auf den ehemaligen Docks KNSM, Java, Borneo und Sporenburg entstanden komplette neue Stadtviertel, in denen die Wasserflächen den Grünraum ersetzen. Doch damit fing die Neuentwicklung des IJ-Ufers erst an. Auf einer Halbinsel im Hafenbecken Oosterdok wird momentan ein Projektgebiet mit hoher Dichte und gemischten Funktionen entwickelt, und in Amsterdam-Noord erwecken Künstler und Medienbetriebe die ehemalige NDSM-Werft zu neuem Leben. Den westlichen Schlusspunkt der Entwicklungen bildet bislang der Silodam, ein spektakulärer Wohnblock von MVRDV. Und im Osten hat bereits das nächste Großprojekt begonnen: die Anlage des Achipelstadtteils IJburg auf 7 künstlichen Inseln, auf denen einmal 45 000 Menschen wohnen und arbeiten sollen.
Einen ganz anderen Hintergrund haben dagegen die neuen Entwicklungen in den sogenannten "westlichen Gartenstädten". Diese Stadterweiterungen wurden nach dem zweiten Weltkrieg angelegt. Licht, Luft und Raum waren die Stichwörter im damaligen Wohnungsbau. Inzwischen ist die Gegend mit ihrer teils recht monotonen Zeilenbebauung sozial problematisch geworden. Seit einigen Jahren wird deshalb mit punktuellen Eingriffen versucht, neue Zielgruppen als Bewohner zu gewinnen. Alte Wohnblöcke werden abgerissen und durch neue Typologien ersetzt, oft mit einer Mischung aus Miet- und Eigentumswohnungen.
Im Süden Amsterdams ist dagegen ein ambitioniertes neues Hochhausviertel im Bau. An der Zuidas ("Südachse") der Ringautobahn A10 entsteht ein funktional durchmischtes neues Zentrum, das einmal als moderner Gegenpol zur historischen Altstadt fungieren soll.
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Haveneiland / IJburg, Amsterdam. © Aerophoto Schiphol -

Eastern Docklands, Amsterdam. © Aerophoto Schiphol -

Coffee on the waterfront in Amsterdam -
Frits van Dongen / de ArchitectenCie., Housing block The Whale, Amsterdam -
Street on Sporenburg island, Eastern Docklands, Amsterdam -

OTH, Office building Kraanspoor, Amsterdam-Noord. Photo: on1stsite/Flickr -

Michiel de Klerk, Housing block Het Schip, Amsterdam, 1917-1921. © ATCB -

Canal in the old town of Amsterdam. © ATCB -

Bosch Architects, Villas on IJburg, Amsterdam. © AvdH -

Scheepstimmermanstraat / Borneo Eiland, Amsterdam -

Arons en Gelauff, Animal shelter, Amsterdam-Osdorp. © AvdH -

West 8, Bridge on Borneo-Sporenburg, Amsterdam
